Samstag, 1. August 2009

Tour der Superlative

1.) Höchste Höhe: 2.955m (Col de la noir)
2.) Längster Anstieg: 45 km am Stück (Col de Iseran)
3.) Längste Etappe: 104 km (Isola - Nizza)
4.) Höchste Passstrasse: Col de la Bonette (2.802m)
5.) Größte Höhenmeterleistung: 2.504 hm (4. Etappe)
6.) Wenigste Regentage: 0
7.) Wenigste Reifenpannen: 0

Zusammenfassung Tag 8

Von Isola nach Nizza.Die Kern-Aussage ist: Wir haben es geschafft!!! Die Nacht war wg. des Dorffestes zwar weniger erholsam als gedacht - auch mit Oropax war das Ruffaduffa nicht gänzlich auszublenden. Aber gegen halb Zwei war Ruhe und wir konnten gut schlafen.Die letzte Etappe begann mit einer Expressabfahrt über Landstraße das Tinée-Tal hinab. Dann über zwei kleinere Berge durch die schönen Bergdörfer La Tour und Utelle. Ab La Tour war man urplötzlich im Hinterland des Mittelmeers angekommen: der Duft, die Geräusche und die Hitze hatten nichts mehr mit den Hochgebirgsregionen der Etappen vorher zu tun.Nach dem Mittagessen in Utelle Abfahrt ins Vesubietal, auf der anderen Seite die Berge wieder hoch und dann im Tour de France verdächtigen Tempo nach Nizza. Wir hatten immer gehofft, dass man irgendwann von einer Anhöhe aus das Mittelmeer sehen könnte - das war aber erst direkt in Nizza möglich, als wir auf die Strandpromenade eingebogen sind. In der Summe heute 100 km Distanz, 1400 Hm und eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 18,5 km/h. Micha hatte auf eine Ankunft um 19:30 getippt - um 16:30 waren wir in Nizza, um 17:00 im Hotel eingecheckt und um 18:00 am Strand zum Baden.Gerade haben wir im (sehr empfehlenswerten) Rest. Safari im Blumenmarkt gegessen und damit das Abendprogamm zur Feier des Tages gestartet.

Lösung zum Preisrätsel von gestern Abend

Richtig war: Carsten, Lutz, Micha. Als Gewinn für die richtige Lösung gibt es: einmal anfassen!

Am Ziel: Der Blick auf's Mittelmeer eröffnete sich erst am Strand

Uploaded by www.cellspin.net

8. und letzte Etappe Höhenprofil (Legende stimmt nicht)

Uploaded by www.cellspin.net

Freitag, 31. Juli 2009

Dorffest in Isola

Uploaded by www.cellspin.net

Zusammenfassung Tag 7

Von Jausiers über den Col de la Bonette nach Isola.

Was für eine Erleichterung nach zwei Tagen die Fahrräder über die Berge TRAGEN: Heute konnte endlich mal wieder durchgehend gefahren werden. 1600 Hm non-stopp auf den Col de la Bonette - mit 2802 m der höchste befahrbare Straßenpass Europas. Da in der Vergangenheit Etappe der Tour de France von vielen Rennradfahrer bevölkert. Lutz gewinnt alle Bergprüfungen und ist in bestechender Form - sofort kommt die Diskussion über das häßliche D-Wort auf.

Abfahrt dann auf einer verfallenen Straße rund um den Bonette. Phänomenale Tarte Tartin im bezaubernden Saint-Dalmas le-Selvage. Dann im D-Zug Tempo nach Isola (im scharfen Gegenwind wird Michas Versuch, sich bei der Führungsarbeit abzuwechseln, zu einem Ausreißversuch, der noch mal ordentlich Milchsäure zumindest in meine Beine treibt...).

Unser "Hotel de Isola" hat seine besseren Tage auch schon vor vielen Jahren gehabt. Nett hingegen das Restaurant Le Collet auf einem kleinen Platz in den Nebenstraßen von Isola (übrigens nicht zu verwechseln mit dem Beton-Skiort Isola2000).

Jetzt freuen wir uns noch auf das Dorffest mit Musik und Tanz direkt vor unserem Hotel...

Kleines Preisrätsel: Welche Wade gehört zu welchem Alpencrosser?

Uploaded by www.cellspin.net

The blogger himself

Uploaded by www.cellspin.net

Little Joe and Hoss

Uploaded by www.cellspin.net

... und als nächstes Nanga Parbat

Uploaded by www.cellspin.net

Heute ist die höchste Passstrasse Europas dran

Uploaded by www.cellspin.net

7. Etappe Höhenprofil

Uploaded by www.cellspin.net

Donnerstag, 30. Juli 2009

Zusammenfassung Tag 6

Von Abries über das Dach der Tour, den Col de la Noire (2955 m), und durch das Ubaye-Tal nach Jausier. Maultier-Wandergruppe; lebende (Gift-?) Schlange mitten auf der Straße; Cola-Break im zauberhaften St. Veran (2000 m); Mittagspause mit reichlich Pasta und Salat im Rif. Blanche (2500 m); Bikes tragen und schieben auf den Col de la Noire; bei der Abfahrt: Carsten hat jetzt auch ein Loch im Knie wie Micha; Abfahrt endet plötzlich am Abhang, wir wenden erneut erfolgreich den Bergwiesenabstieg an und setzen damit Maßstäbe für die hinter uns den Berg runter kommende 9-köpfige Serac-Joe Bikertruppe (die meisten von denen sahen relativ fertig aus); stundenlange Abfahrt durch das unglaubliche Ubaye-Tal; Micha zerlegt dabei sein Schaltauge (Ersatz dabei!); abschließende 25 km Dauerabfahrt auf Landstraßen nach Jausier (1200 m); Hotel Sans Souci mit angeschlossener Tanke sieht erst möppern aus, aber der mütterliche Charme der Hausherrin und das extrem leckere Abendessen führen uns die alte Weisheit vor Augen: never judge a book by its cover.

P.S. Und täglich grüßt das Murmeltier - bisher auf jeder Etappe. Selten zu sehen, fast unmöglich zu fotografieren, aber deutlich zu hören.